CHARLOTTE D’AGOSTINO

CHARLOTTE D’AGOSTINO

Persönliches und berufliches Coaching

Frühere Rechtsanwältin

Als ich eingeladen wurde, für ein Magazin von Juristen für Nicht-Juristen zu schreiben, musste ich etwas schmunzeln; denn mittlerweile gehöre ich irgendwie zu beiden Kategorien. Nach zwölf Jahren als Anwältin in Rechtsabteilungen unterschiedlicher Branchen und einer Großkanzlei arbeite ich seit fast vier Jahren als Coach und Sparringspartnerin mit Unternehmern, Führungskräften und Persönlichkeiten, die ihren Erfolg und Impact steigern und Großes bewegen wollen.

 

Was für ein Verhältnis haben die Juristerei und ich mittlerweile?

So oft werde ich nach meinem Berufswechsel gefragt und meist habe ich den Eindruck, dass andere erwarten, dass ich etwas sage wie „Früher war alles doof, nun habe ich meine Passion gefunden und alles ist tiptop.“ Aber das stimmt nicht. Ich war Ende des Jahres 2020 ziemlich unzufrieden mit mir. Wie kann das sein als Coach, der andere zum Erfolg führt? Sollte ich das hier überhaupt zugeben?

 

(…) Meist habe ich das Gefühl, dass andere erwarten, dass ich etwas sage wie „Früher war alles doof, nun habe ich meine Passion gefunden und alles ist tiptop.“ Aber das stimmt nicht.

 

Ich könnte dies leicht auf die „Pandemie-Situation“ schieben; aber das ist mir zu banal. Mein Business ist seit Anfang an online aufgestellt und lief genauso gut wie das vorherige Jahr; Umsätze stabil, lediglich das angestrebte Wachstum hatte ich verpasst. Und darum ging es mir auch nicht. Zudem hat 2020 viel Wertvolles gebracht: neue Kontakte, viel Tiefgang, Dankbarkeit und ein neues Level an Demut und Geduld. Das ungute Gefühl blieb dennoch… Bei einem Spaziergang mit Gedanken zu Projekten für 2021 wurde mir klar: Ich hatte nicht den Impact, den ich gern gehabt hätte und den ich hätte haben können. Und das schmerzt mehr als jedes verfehlte Wachstumsziel. Meine Kunden haben großartige Dinge erreicht und womöglich war das Coaching mit mir ein kleiner Baustein dazu. Aber darauf möchte ich mich nicht ausruhen. Hier kommt wieder die Verbindung zur Juristerei.

 

Als Juristin habe ich ebenfalls einen guten Job gemacht. Aber damals fehlte mir eben dieses Gefühl, einen Impact zu machen und Erfüllung für mich in dieser Tätigkeit zu finden. Dies war der Antrieb für meinen Wechsel. Nicht weil mit der Juristerei etwas nicht stimmt. Ich kenne wundervolle Anwälte, die Großes leisten und einen immensen Impact haben. Wie zum Beispiel die Herausgeber dieses Magazins. Ich hatte allerdings in den damaligen Positionen nie das Gefühl, dass ich mein volles Potenzial ausschöpfe und etwas Entscheidendes bewege. Andere Menschen noch erfolgreich und wirkungsvoller zu machen, erfüllt mich dagegen zutiefst. Damit löse ich Wellen aus, die viel mehr als nur meine Kunden berühren – durch das, was meine Kunden wiederum in dieser Welt durch ihr Projekte bewegen. Dabei habe ich endlich den Impact, den ich haben möchte. Dieses ungute und nagende Gefühl ermahnte mich allerdings, hier nun nicht stehen zu bleiben.

 

Andere Menschen noch erfolgreich und wirkungsvoller zu machen, erfüllt mich dagegen zutiefst. Damit löse ich Wellen aus, die viel mehr als nur meine Kunden berühren – durch das, was meine Kunden wiederum in dieser Welt durch ihr Projekte bewegen.

 

Ein kritischer Blick und schonungsloses Eingestehen einiger Schwachstellen machten mir deutlich, welche Gründe mich noch abgehalten hatten:

– Ablenkung mit unwichtigen Dingen (die Liste ist lang…),
– Festhalten an dem, was bisher funktioniert (böse Falle!),
– Gedanken, es sei nicht ausschlaggebend, was ich beizusteuern habe,
– zu beschäftigt mit meinen eigenen Wehwehchen und Themen und
– Sorge, den Überblick zu verlieren.

Vielleicht kannst Du hinter der ein oder anderen Sache auch einen Haken für Dich machen. All dies werde ich nun bewusster und achtsamer angehen – mit einer klaren Ausrichtung auf das, was ich neben und durch meiner Arbeit mit meinen Kunden bewegen möchte. Muss dies immer im Beruf sein? Meines Erachtens nicht. Wir können in so vielen unterschiedlichen Bereichen und an den verschiedensten Orten einen Impact machen. Wir müssen allerdings daran glauben, dass dies so ist und den Willen haben, uns einzubringen.

 

„Can I make a difference?
Asked 7 billion people“ – Ron Malhotra

 

 

Du kannst meines Erachtens überall – im Großen und Kleinen – starten:

– in der Nachbarschaft,
– im Büro/Homeoffice,
– bei wohltätige Vereine in Deiner Stadt/weltweit mit Spenden,
– Pro Bono-Arbeit / ehrenamtliche Tätigkeit,
– Aufmerksamkeit für bestimmte Themen erzeugen in Deinem Netzwerk oder
– Gründung Deines Unternehmens, um Deine Idee an den Start zu bringen…

 

Ich möchte bewusst nicht ins Detail gehen, denn die Möglichkeiten sind unbegrenzt und ich bin der Auffassung, tief in jedem von uns schlummert diese eine Sache (oder mehrere), die er bewegen möchte. Also versteh dies nun als Erinnerung und Einladung, Dich wieder damit zu verbinden. Erlaub Dir, diesen Impulsen (noch stärker) zu folgen… Wenn Du gern über die große und kleinen Ideen für Deinen Impact brainstormen möchtest, dann lade ich Dich als Legal Layman–Leser herzlich zu einem Gespräch mit mir ein. Wir nehmen uns Zeit , um über Deine Vision und den damit verbundenen Impact zu sprechen und ich gebe Dir mein Feedback und weiteren Input. Über den unteren beigefügten Link kannst Du Dir einen Termin aussuchen. Völlig unverbindlich und kostenlos. Mein Geschenk an Dich und die Welt, die Du beeinflussen wirst.

 

„Your life is not about you.Your life is about everyone’s life you’re touched
and the way in with you touched it.” – Neal D. Walsch

 

 

 

 

 

 

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