Wenn Juristen doch nur wüssten,

…WIE SEHR EIN WEITSICHTIGES MITEINANDER VON MANDANT:INNEN UND JURIST:INNEN HELFEN WÜRDE

 

Dina Brandt & Matthias Maier

beraten Firmen

zu wirkungsvoller

Kommunikation

mit Millennials

 

 

Nichts hat einen Wert, wenn Käufer:innen ihn nicht anerkennen” wird im Marketing- und Vertriebsstudium der BWL relativ am Anfang besprochen. Ein Satz, der zwar logisch erscheint – aber von vielen Branchen und Berufszweigen absolut nicht verstanden wird.

 

Dabei könnte es so einfach sein: kenne den Wert Deines Produktes oder Deiner Dienstleistung, und wisse ihn zu kommunizieren. Dies als Basis hat gleich mehrere Vorteile – allem voran eine Preisakzeptanz des aufgerufenen Honorars ohne Wenn und Aber. In einer misslichen Lage befindet man sich jedoch, wenn das Gegenüber den Wert einer Sache nicht anerkennt und somit auch nicht bereit ist, das dafür aufgerufene Honorar zu bezahlen.

 

Ein Beispiel, an dem sich schon mehrere Juristen bei uns die Zähne ausgebissen haben: das Impressum für eine Website. Klar geregelt auf Basis von § 312c BGB und §5 TMG, kopierbar von jeder erdenklichen Seite – und dennoch anscheinend mindestens 500,00€ wert.

 

Mal ganz ehrlich: Wo findet hier die Wertschöpfung statt, wenn aus Ablage X die Vorlage geholt und als “Produkt” verkauft wird? Und die Vorlage von Anwältin A – neben dem Briefkopf auf der Rechnung – genau gleich ausschaut wie von Anwalt B, da es aus Laiensicht eben nur eine Art des richtigen Impressums gibt?

 

Die negativen Seiten zu beleuchten ist einfach, deshalb ist der Blick auf Möglichkeiten und Chancen für die juristische Zunft umso wichtiger. Wenn ich mich als junge:r Unternehmer:in kompetent und preiswert betreut fühle (Merke: wenn ich nur 5000€ Umsatz mache, ist eine 3000€-Rechnung für 0815-AGB, einen Standard-Freelancer-Vertrag, Impressum und Datenschutzerklärung unverhältnismäßig) werde ich, sobald ich als Unternehmen größer werde, zum treuen und langfristigen Kunden. Tatsächlich glaubt nämlich kein Mensch mehr, dass es für jeden Vertrag oder jedes Dokument notwendig ist, dass sich in der juristischen Beratung extra hingesetzt und frisch in die Tasten gehauen wird.

 

Gerade hier kann man als moderne:r Anwalt:in ansetzen: kleinen Unternehmen mit Standardverträgen und Vorlagen helfen, sich halbwegs rechtssicher aufzustellen. Die Hürde zur Kontaktaufnahme so gering wie möglich halten und für einfache Fragen auch nicht sofort den Stundensatz rausholen, sondern mal fünf Minuten für eine Antwort “für lau” investieren. Denn die Brötchen werden von den großen Kunden bezahlt. Und im Gegenzug sind die jungen Unternehmer:innen dann sicher auch bereit, mal eine Frage an ihre Zunft zu beantworten – ohne die Anzeige der Stoppuhr mit 400€ zu multiplizieren.

 

Für Fragen zur Kommunikation mit jungen Menschen, sei es als Zielkunden oder potentielle Arbeitnehmer, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme per E-Mail: matthias@millennial-friends.com.

 

Und wenn der Beitrag auch nur ein klein wenig mehr “Miteinander” in das Anwalt:innen-Mandant:innenen-Verhältnis gebracht hat, dann war uns die Erstellung dieses Beitrages eine Herzensangelegenheit.

 

 

 

 

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